Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

I.
Allgemeines

1. Mindestalter

Das Mindestalter des Mieters und Fahrers ist 20 Jahre. Mieter und Fahrer müssen mindestens ein Jahr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein.

 

2. Reservierung

Fahrzeugreservierungen können nur nach Fahrzeuggruppe und nicht nach Fahrzeugtyp vorgenommen werden.

Bei Festreservierungen erheben wir eine Anzahlung in Höhe von mind. 20,00 Euro

Für Stornierungen bis 48 Stunden vor Mietbeginn entstehen keine Kosten. Für spätere Abbestellungen wird mindestens ein Tagesgrundpreis berechnet.

An die zugesagte Reservierungszeit, ist sowohl der Mieter als auch der Vermieter gebunden.

Wir behalten uns vor, sollte das Fahrzeug nicht innerhalb von einer Stunde ab Reservierungszeit abgeholt werden, die Reservierung als Storniert an zu sehen und das Fahrzeug für weitere Vermietungen frei zu geben.

 

3. Fahrzeugrückgabe

Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug bei Ablauf der Mietzeit dem Vermieter am vereinbarten Ort zurückzugeben. Die Rückgabe kann nur während der Geschäftszeiten des Vermieters geschehen. Wird der Rückgabezeitpunkt um mehr als 30 Minuten überschritten, ist der Mieter unbeschadet einer weiteren Haftung gemäß Nr. V dieser Bedingung verpflichtet, für den Zeitraum der Überschreitung eine Entschädigung zu zahlen und zwar bei Überschreitung von 60 Minuten bis zu 6 Stunden 10 Euro pro Stunde bei PKW und 20 Euro pro Stunde bei LKW und Mini-Bussen.

Nach Überschreitung von 6 Stunden ist erneut eine Tagesmiete zu entrichten.

Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, daß dem Vermieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Bei überdurchschnittlicher Verschmutzung des Fahrzeuges, ist eine Reinigungsgebühr in Höhe von 15 € zu entrichten.

Der Treibstoffverbrauch geht zur lasten des Mieters.

Bei Rückgabe ist ein Nachweis über die Betankung des Fahrzeuges zu erbringen. (z. B.: Tankquittung / Beleg)

Bei Nichterbringung eines Nachweises behält sich der Vermieter vor, eine Schätzung des Kraftstoffverbrauches auf Basis 10l/100km durch zuführen und diese zu Berechnen!

II.
Pflichten des Vermieters

1. Gebrauchstauglichkeit des Fahrzeuges

Der Vermieter überläßt dem Mieter ein Verkehrssicheres und technisch einwandfreies Fahrzeug nebst Zubehör zum Gebrauch.
 

2. Versicherung

Das Fahrzeug ist gemäß den jeweils geltenden Allgemeinen Bedingungen für die Kraftversicherung (AKB) wie folgt versichert:


Haftpflichtversicherung:
mindestens 1 Million

Teilkaskoversicherung:
Mit einer Selbstbeteiligung in Höhe von 250,00 Euro.
Diese deckt Schäden im Falle von Brand, Explosion, Entwendung und Elementarereignisse sowie Glas- und Wildschäden (Glas- und Wildschaden mit der in § 13 Abs. 9. AKB vorgeschriebenen Selbstbeteiligung).

 Vollkaskoversicherung:
Das Fahrzeug ist mit einer Selbstbeteiligung in Höhe von max. 1.000 EUR,
bei selbst verschuldeten Unfällen versichert.

Insassenunfallversicherung:
Wir bieten keine Insassenversicherung.

 

3. Wartung

Die Wartung des Fahrzeuges, außer der Wagenwäsche, wird vom Vermieter nach Anmeldung durchgeführt. Ist dies aufgrund des Standorts des Fahrzeuges nicht möglich, erstattet der Vermieter dem Mieter die nachgewiesenen Kosten.

4. Reparatur

Wird während der Mietzeit eine Reparatur notwendig, um den Betrieb oder die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, darf der Mieter eine Vertragswerkstätte bis zum Kostenbetrag von 50,00 € ohne weiteres, wegen größerer Reparaturen hingegen nur mit Einwilligung des Vermieters beauftragen. Die Reparaturkosten trägt der Vermieter, soweit der Mieter nicht nach Nr. IV dieser Bestimmung haftet.

 

III.
Pflichten des Mieters

1. Mietpreis

Der Mietpreis richtet sich nach der Vereinbarung im Mietvertrag bzw. der diesem Vertrag beigefügten Preisliste des Vermieters.

Versagt der Wegstreckenzähler, ist der Mieter verpflichtet, das Fahrzeug unverzüglich auf direktem Weg in eine geeignete Werkstatt zu bringen und die Weisung des Vermieters einzuholen. Bei Nichtbeachtung dieser Bestimmung errechnet sich der Kilometerpreis nach einer Entfernung von 100 km pro Tag.

Dem Mieter steht der Nachweis offen, daß der Schaden des Vermieters wesentlich geringer oder überhaupt nicht entstanden ist, bzw. eine geringere Wegstrecke gefahren wurde.

Dem Vermieter steht des Recht zu, weiteren Schadenersatz geltend zu machen, wenn der Mieter ohne seine Zustimmung oder entgegen seiner Weisung gehandelt hat, oder wenn er nachweist, daß der Mieter eine größere Wegstrecke gefahren ist.

Der Treibstoffverbrauch geht zur lasten des Mieters.

Bei Rückgabe ist ein Nachweis über die Betankung des Fahrzeuges zu erbringen. (z. B.: Tankquittung / Beleg)

Bei Nichterbringung eines Nachweises behält sich der Vermieter vor, eine Schätzung des Kraftstoffverbrauches auf Basis 10l/100km durch zuführen und diese zu Berechnen!

2. Zahlungspflicht

Bar- oder EC-Kartenzahlung in Höhe der voraussichtlichen Mietkosten zzgl. einer Kaution in Höhe von mindestens 200,00 Euro bei Abholung des Fahrzeuges.

 

3. Führungsberechtigte

Das Fahrzeug darf nur vom Mieter, dessen Angestellten, Berufskraftfahrern und den im Mietvertrag angegebenen Personen geführt werden.

Der Mieter hat das Handeln des jeweiligen Fahrers wie eigenes zu vertreten.

Alle dem Mieter begünstigten Bestimmungen dieses Vertrag gelten auch zu Gunsten des jeweiligen berechtigten Fahrers.

 

4. Obhutspflicht

Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten, insbesondere die Wartungsfristen bei Langzeitvermietung einzuhalten sowie das Fahrzeug ordnungsgemäß zu verschließen.

In den als "Nichtraucher" gekennzeichneten Fahrzeugen, ist das Rauchen strengstens untersagt.

 

5. Nutzungsbeschränkung

Dem Mieter ist es untersagt, das Auto zu motorsportlichen Veranstaltungen, zu Testzwecken, zur gewerblichen Personen- oder Güterfernverkehrsbeförderung sowie zu sonstigen rechtswidrigen Zwecken, auch soweit sie nur nach dem Recht des Tatorts verboten sind, zu benutzen.

Fahrten außerhalb des Bundesgebietes sind nur mit Zustimmung des Vermieters zulässig.

 

6. Anzeigepflicht

Bei Unfällen hat der Mieter den Vermieter sogleich , spätestens bei Rückgabe des Fahrzeuges, über alle Einzelheiten schriftlich unter Vorlage einer Skizze zu unterrichten.

Der Unfallbericht muß insbesondere Namen und Anschriften der beteiligten Personen und etwaigen Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Der Mieter hat nach einem Unfall die Polizei zu verständigen, soweit die zur Aufklärung des Unfalls erforderlichen Feststellungen nicht auf anderee Weise, z. B. mit Hilfe von Zeugen, zuverlässig getroffen werden können. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Brand oder Entwendungsschäden sowie Wildschäden sind vom Mieter dem Vermieter sowie der zuständigen Polizeibehörde unverzüglich anzuzeigen.

  

IV.
Haftung des Vermieters

Der Vermieter (d. h. er selbst und seine Mitarbeiter) haftet, abgesehen von der Verletzung wesentlicher vertraglicher Pflichten nur für grobes Verschulden (d. h. für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit). Dafür hinaus haftet er nur, soweit der Schaden durch eine Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB) abdeckbar ist.

 

V.
Haftung des Mieters

Der Mieter haftet nach den allgemeinen Haftungsregeln, wenn er das Fahrzeug beschädigt oder eine sonstige Vertragsverletzung begeht. Insbesondere hat der Mieter das Fahrzeug in dem selben Zustand zurückzugeben, wie er es übernommen hat.

Die Selbstbeteiligung des Mieters beträgt 1.000,00 Euro pro Schadenfall.

Schadensnebenkosten (wie z. b. Sachverständigenkosten, Abschleppkosten, Wertminderung bzw. Mietausfallkosten, etc.) sind nicht in der Selbstbeteiligung enthalten.

Bei Schadeneintritt ist der Mieter verpflichtet die Selbstbeteiligung zur Kasko-Versicherung an den Vermieter sofort nach Rückgabe zu zahlen.

 

Wird das Fahrzeug durch Brand, Explosion, Entwendung oder Wild beschädigt, beschränkt sich die Haftung des Mieters hinsichtlich des Fahrzeuges auf den Selbstbehalt der Teilkaskoversicherung im Rahmen der AKB, sofern er die Beschädigung nicht aus grobem Verschulden herbeigeführt oder gegen die Anzeigepflicht gemäß Nr. II 6) dieser Bedingungen verstoßen hat.

Der Mieter kann die Haftung aus Unfällen für die Schäden des Vermieters sowie der in Absatz 2 Buchstabe a) - d) aufgeführten Schadennebenkosten durch Zahlung eines besonderen Entgelts ausschließen. In diesem Fall haftet er für Schäden am Fahrzeug und für die Schadennebenkosten nur wenn er den Schaden durch grobes Verschulden herbeigeführt hat, er Unfallflucht begangen hat oder der Schaden durch Alkohol- oder drogenbedingter Fahruntüchtigkeit entstanden ist.

Der Mieter haftet ferner voll, wenn er gegen die Obliegenheiten gemäß Nr. II 3 oder Nr. 6 verstoßen hat, es sein denn, die Verletzung beruht weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit. Bei der Anmietung eines LKWs haftet der Mieter für alle durch das Ladegut entstandenen Schäden, auch bei Haftungsbeschränkung. Bei den Mietausfallkosten haftet der Mieter bis zur Höhe einer Tagesmiete je Tag, an dem das beschädigte Fahrzeug des Vermieters nicht zur Vermietung zur Verfügung steht. Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, daß dem Vermieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

 

VI.
Verjährung

Für die Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderung oder Verschlechterung eines Fahrzeuges gilt die kurze Verjährungsfrist von sechs Monaten - vom Zeitpunkt der Rückgabe des Fahrzeuges an gerechnet - gemäß §§ 558, 225 BGB.

  

VII.
Datenschutzklausel

Der Mieter ist damit einverstanden, daß seine persönlichen Daten vom Vermieter gespeichert und über den zentralen Warnring an Dritte weitergegeben werden, wenn:

1. die bei der Anmietung gemachten Angaben unrichtig sind;

2. das gemietete Fahrzeug nicht innerhalb von 24 Stunden der gegebenenfalls verlängerten Mietzeit zurückgegeben wird;

3. vom Mieter gegebene Schecks nicht eingelöst oder Wechsel protestiert werden.

 

VIII.
Gerichtsstand

Es wird der Sitz des Vermieters als Gerichtsstand vereinbart, wenn der Mieter keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder er nach Vertragsabschluß seinen Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist; ferner, wenn der Mieter eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Vollkaufmann ist.